Es muss Gesellschaft bewegt werden, nicht mehr wegzuschauen. Die neuen und die folgenden Alten werden sich dem Risiko, selbst dement zu werden stellen müssen. Neue Lebens- und Betreuungsformen werden notwendig. Die ersten Schritte sind wirklich dieses Thema in die Gesellschaft zu bringen, und ein Bewusstsein dafür zu schaffen.
Die Prognose der zu erwartenden Anzahl von Menschen mit einer Demenz im höheren Alter (Spitzenzahlen im Alter 80-85 Jahre):
Im Vergleich der Zahlen von 2000 bis 2040 wird sich die Zahl dieser Menschen mehr als verdoppelt haben. Gesellschaft lebt nach wie vor mit dieser Variante des hohen Alters ein Tabu. Um einen ersten Schritt in die Richtung des Aufbrechens weiteren Wegschauens, habe ich meine Gemeinde in ihrer Verantwortung angesprochen, die auch nur hilflos, aber interessiert reagiert hat. Im zweiten Schritt werde ich am 6. Oktober im Rathaus Fuldabrück einen Informationsabend gestalten. Nun bin ich neugierig auf das Interesse der Bevölkerung und hoffe auf Ideen zur Integration der heute älteren Menschen mit Demenz in unsere Ortsteile.
Warum unternehme ich diesen Schritt? Nur weil ich selbst älter werde und weiß, dass sich noch viel ändern muss, um ein menschenwürdiges Alter mit der Variante Demenz, erleben zu können.
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