Donnerstag, 24. September 2009

Nun geht es an die Öffnetlichkeit mit einem Demenzvortrag "Verstehen öffnet Türen.."

Donnerstag, 24. September 2009

Vortrag "Verstehen öffnet Türen in die Welt der Menschen mit Demenz" in Fuldabrück


Die Seniorenarbeit der Gemeinde Fuldabrück lädt alle Bürger, Angehörige, Fachkräfte, Ehrenamtliche und Interessierte zu einer
Informationsveranstaltung mit dem Thema




„Verstehen öffnet Türen
in die Welt der Menschen
mit Demenz“  ein.
Die SENIORENARBEIT Fuldabrück informiert:
Die Veranstaltung findet am

Dienstag, den 6.Oktober 2009 um 18.00 Uhr

im großen Sitzungssaal
im Rathaus in Fuldabrück – Dörnhagen statt.
Die Referentin, Frau Barbara Schweiger ist Psychiatriefachkrankenschwester, freiberufliche Referentin und Mitglied der deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung e.V.

Der Eintritt ist frei.

Samstag, 12. September 2009

cut.tw - sometimes shorter is better!

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Barbara Schweiger - Business Networking auf Ecademy

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Prognose der Anzahl von Menschen mit einer Demenz. Es muss Gesellschaft bewegt werden, nicht mehr wegzuschauen.

Es muss Gesellschaft bewegt werden, nicht mehr wegzuschauen. Die neuen und die folgenden Alten werden sich dem Risiko, selbst dement zu werden stellen müssen. Neue Lebens- und Betreuungsformen werden notwendig. Die ersten Schritte sind wirklich dieses Thema in die Gesellschaft zu bringen, und ein Bewusstsein dafür zu schaffen.

Die Prognose der zu erwartenden Anzahl von Menschen mit einer Demenz im höheren Alter (Spitzenzahlen im Alter 80-85 Jahre):
Im Vergleich der Zahlen von 2000 bis 2040 wird sich die Zahl dieser Menschen mehr als verdoppelt haben. Gesellschaft lebt nach wie vor mit dieser Variante des hohen Alters ein Tabu. Um einen ersten Schritt in die Richtung des Aufbrechens weiteren Wegschauens, habe ich meine Gemeinde in ihrer Verantwortung angesprochen, die auch nur hilflos, aber interessiert reagiert hat. Im zweiten Schritt werde ich am 6. Oktober im Rathaus Fuldabrück einen Informationsabend gestalten. Nun bin ich neugierig auf das Interesse der Bevölkerung und hoffe auf Ideen zur Integration der heute älteren Menschen mit Demenz in unsere Ortsteile.
Warum unternehme ich diesen Schritt? Nur weil ich selbst älter werde und weiß, dass sich noch viel ändern muss, um ein menschenwürdiges Alter mit der Variante Demenz, erleben zu können.

Dienstag, 30. Juni 2009

In Fuldabrück-Dörnhagen, neues AWO-Hausgemeinschafts-Altenzentrum

Das AWO-Altenzentrum Fuldabrück-Dörnhagen nimmt Gestalt an
Am 22. Juni 2009 wurde Richtfest für das neue AWO-Altenzentrum in Fuldabrück-Dörnhagen gefeiert, das voraussichtlich im Oktober 2009 fertig gestellt sein wird. Dann können dort bis zu 48 Bewohnerinnen und Bewohner in vier betreuten Hausgemeinschaften leben. Jede Hausgemeinschaft bietet 8 Einzelzimmer von knapp 23 Quadratmetern einschließlich Vorflur und Bad. Jeweils zweimal zwei Einzelzimmer teilen sich einen Vorflur und ein gemeinsames Bad. Daneben verfügt jede Hausgemeinschaft über ein Wohlfühlbad. Eine Besonderheit ist die Begegnungsstätte im Dachgeschoss mit Dachterrasse, die für Feierlichkeiten angemietet werden kann. Betreiberin der Einrichtung ist die AWO Nordhessen gGmbH, die das Gebäude von der Kommunale Versorgungskasse Kurhessen-Waldeck (ZVK) gepachtet hat.
Geführt wird das künftige AWO-Altenzentrum nach dem neuen Betreuungskonzept der familiären Hausgemeinschaften, in denen die Bewohner in familienähnlichen Strukturen weitgehend so leben können, wie sie es von zu Hause gewohnt waren. Den Mittelpunkt jedes Wohnbereichs bildet die jeweils rund 60 Quadratmeter große gemeinsame Wohnküche. Ziel ist es, den alten Menschen ein entsprechend ihrer verbleibenden Fähigkeiten aktives und selbst bestimmtes Leben in Gemeinschaft zu ermöglichen und dabei ihre Privatheit zu respektieren. Wie in anderen AWO-Altenzentren gewährleisten Pflegekräfte die Pflege der Bewohnerinnen und Bewohner. Zusätzlich werden in den AWO-Hausgemeinschaften so genannte Alltagsbegleiterinnen unterstützend zur Seite stehen. Sie werden beispielsweise zusammen mit den Bewohnern die täglichen Mahlzeiten kochen und den Tag mit Aktivitäten strukturieren.
Dieses so genannte „Pflegeheim der vierten Generation“ ist sehr gut für die Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz geeignet. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Bewohner sich entsprechend ihrer Fähigkeiten noch so viel wie möglich selbst beteiligen wollen“, erklärt Michael Schmidt, Geschäftsführer der AWO Nordhessen nach dem Motto: So viel Pflege wie nötig, so selbstständig wie möglich.
Auch neuere Entwicklungen in der Pflegeversicherung werden in dem Neubau aufgegriffen. „Wir wollen nicht nur Leistungen der stationären Pflege anbieten“, sagt Schmidt. Notwendig seien verzahnte und passgenaue Angebote, um Menschen, die von ihren Angehörigen zu Hause gepflegt werden, tage- oder stundenweise in dem Pflegeheim betreut zu können. „Das entlastet die Angehörigen und sichert so einen längeren Verbleib in der eigenen Wohnung.“
Information und Anmeldung:
AWO Nordhessen gGmbH, Wilhelmshöher Allee 32 a, 3417 Kassel, Tel. 0561-5077-0
Kassel, 25. Juni 2009AWO Nordhessen gGmbH