Dienstag, 30. Juni 2009
In Fuldabrück-Dörnhagen, neues AWO-Hausgemeinschafts-Altenzentrum
Am 22. Juni 2009 wurde Richtfest für das neue AWO-Altenzentrum in Fuldabrück-Dörnhagen gefeiert, das voraussichtlich im Oktober 2009 fertig gestellt sein wird. Dann können dort bis zu 48 Bewohnerinnen und Bewohner in vier betreuten Hausgemeinschaften leben. Jede Hausgemeinschaft bietet 8 Einzelzimmer von knapp 23 Quadratmetern einschließlich Vorflur und Bad. Jeweils zweimal zwei Einzelzimmer teilen sich einen Vorflur und ein gemeinsames Bad. Daneben verfügt jede Hausgemeinschaft über ein Wohlfühlbad. Eine Besonderheit ist die Begegnungsstätte im Dachgeschoss mit Dachterrasse, die für Feierlichkeiten angemietet werden kann. Betreiberin der Einrichtung ist die AWO Nordhessen gGmbH, die das Gebäude von der Kommunale Versorgungskasse Kurhessen-Waldeck (ZVK) gepachtet hat.
Geführt wird das künftige AWO-Altenzentrum nach dem neuen Betreuungskonzept der familiären Hausgemeinschaften, in denen die Bewohner in familienähnlichen Strukturen weitgehend so leben können, wie sie es von zu Hause gewohnt waren. Den Mittelpunkt jedes Wohnbereichs bildet die jeweils rund 60 Quadratmeter große gemeinsame Wohnküche. Ziel ist es, den alten Menschen ein entsprechend ihrer verbleibenden Fähigkeiten aktives und selbst bestimmtes Leben in Gemeinschaft zu ermöglichen und dabei ihre Privatheit zu respektieren. Wie in anderen AWO-Altenzentren gewährleisten Pflegekräfte die Pflege der Bewohnerinnen und Bewohner. Zusätzlich werden in den AWO-Hausgemeinschaften so genannte Alltagsbegleiterinnen unterstützend zur Seite stehen. Sie werden beispielsweise zusammen mit den Bewohnern die täglichen Mahlzeiten kochen und den Tag mit Aktivitäten strukturieren.
Dieses so genannte „Pflegeheim der vierten Generation“ ist sehr gut für die Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz geeignet. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Bewohner sich entsprechend ihrer Fähigkeiten noch so viel wie möglich selbst beteiligen wollen“, erklärt Michael Schmidt, Geschäftsführer der AWO Nordhessen nach dem Motto: So viel Pflege wie nötig, so selbstständig wie möglich.
Auch neuere Entwicklungen in der Pflegeversicherung werden in dem Neubau aufgegriffen. „Wir wollen nicht nur Leistungen der stationären Pflege anbieten“, sagt Schmidt. Notwendig seien verzahnte und passgenaue Angebote, um Menschen, die von ihren Angehörigen zu Hause gepflegt werden, tage- oder stundenweise in dem Pflegeheim betreut zu können. „Das entlastet die Angehörigen und sichert so einen längeren Verbleib in der eigenen Wohnung.“
Information und Anmeldung:
AWO Nordhessen gGmbH, Wilhelmshöher Allee 32 a, 3417 Kassel, Tel. 0561-5077-0
Kassel, 25. Juni 2009AWO Nordhessen gGmbH
Donnerstag, 25. Juni 2009
Im Mittelteil des Gebäudes wird eine Begegnungsstätte eingerichtet, die der Gemeinde Fuldabrück und Besuchern offen steht
Richtfest am Awo-Altenzentrum
In Dörnhagen entstehen 48 Pflegeplätze
Fuldabrück. Nach leichten Verzögerungen wegen des langen Winters ist das neue Awo-Altenzentrum in Dörnhagen im Rohbau fertig. Das Gebäude, dessen Fertigstellung eigentlich für den Sommer geplant war, soll nun im Oktober fertig werden und dann Platz für 48 Bewohner bieten, sagte Michael Schmidt, Geschäftsführer der Awo Nordhessen.
Zum Richtfest waren neben zahlreichen Handwerkern auch der Fuldabrücker Bürgermeister Dieter Lengeman, Vertreter der Awo, der Baugesellschaft PR Bau + Boden und des Bauherrn, der Kommunalen Versorgungskasse Kurhessen-Waldeck (KVK), erschienen.
In dem Altenzentrum sollen die Bewohner in vier familiären Hausgemeinschaften zusammenleben. Jede der Wohneinheiten verfügt über eine große Wohnküche, an die die Zimmer samt eigenem Bad angrenzen. Neben dem Pflegepersonal soll es auch Alltagsbetreuer geben, die beispielsweise mit den Bewohnern kochen.
Im Mittelteil des Gebäudes wird eine Begegnungsstätte eingerichtet, die der Gemeinde Fuldabrück und Besuchern aus Vereinen, Verbänden und Kirchengemeinden offen stehen soll. "Von diesem Konzept waren wir innerhalb kürzester Zeit so überzeugt, dass wir nur noch so bauen. Dieses Haus ist bereits das vierte dieser Art." Bei der Einrichtung des Gebäudes werde man auch auf regionale Besonderheiten eingehen, sagte der Awo-Bauingenieur Gerald Nuss: "Die Bewohner sollen sich hier wie zuhause fühlen, deshalb gibt es kein Haus von der Stange."
Für den Bau des Altenzentrums wurden keine öffentlichen Gelder verwendet. Die Baukosten von 3,8 Millionen Euro trägt die KVK. Nach dem Richtspruch und dem erfolgreichen Zerschlagen des Glases lud der Bauherr in die Landbrauerei Dörnhagen ein. Information und Anmeldung: Awo Nordhessen GmbH, Wilhelmshöher Allee 32a, 34117 Kassel, Tel. 0561/5077-0
Von Diana Rissmann
Freitag, 19. Juni 2009
Ein Beispiel Nachbarschaftstreff im Vorderen Westen, Kassel
"Ich will aktiv im Alter bleiben"
Laura Stegmann ist Mitglied im Nachbarschaftshilfeverein Hand in Hand
West. Andere Menschen kennen zu lernen und gemeinsam Spaß zu haben, das waren die Gründe für die 69-jährige Laura Stegmann, um Mitglied im Nachbarschaftshilfeverein Hand in Hand zu werden.
Vor vier Jahren erzählte ihre Schwester von dem Gitarrenkurs, den sie im Nachbarschaftstreff West besuchte und was für nette Menschen man dort treffen könne. "Ich wollte trotz Ruhestand aktiv bleiben", sagt Stegmann. Im Verein können sich auch Ruheständler engagieren. "Ich finde die Idee gut, dass sich Nachbarn untereinander helfen und ihre Fähigkeiten anbieten." Am Tag der offenen Tür im Nachbarschaftstreff West hatte sie zusammen mit der Gruppe offenes Singen einen Auftritt vor den Besuchern und Mitgliedern. Außerdem stellte der Verein andere Kurse vor, wie das Flötenspiel und den Gymnastikkurs. Bärbel Praßer, Leiterin des Nachbarschaftstreffs West, informierte die Besucher über die Angebote des Vereins. Die zahlreichen Kurse werden von den Mitgliedern gestaltet und jeder kann sie besuchen.
"Menschen können sich hier begegnen, kennen lernen und gegenseitig helfen", sagt Praßer. "Es sollen mit dem Programm alle Generationen angesprochen werden." Für Schüler gibt es zum Beispiel eine wöchentliche Hausaufgabenbetreuung, und vier Seniorinnen bieten für Mütter und Väter eine Kinderbetreuung. (pbr)
Kontakt: Nachbarschaftstreff West, Goethestraße 154, Telefon: 28 76 276.
Mittwoch, 17. Juni 2009
Ideen, Integration von Menschen mit Demenz ins kommunale Leben - ein langer Weg, der auch wieder mit dem ersten Schritt beginnt.


Integration der Menschen mit Demenz in kommunales Leben - ein langer Weg
Demenzfreundliche Kommunen, warum auch nicht hier vor meiner Tür? ich packe es an.
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1:Erste Schritte:
Ich habe heute unserer Gemeinde geschrieben und gebeten, über eine ähnliche Aktion in Fuldabrück nachzudenken - mein Engagement habe ich den Verantwortlichen angeboten.http://www.aktion-demenz.de/ Gestern meldete sich die Beauftragte für Jugend und Senioren. Wir packens an. Freut mich sehr. Erst einmal planen wir eine größere, offene Infoveranstaltung. Ich werde die Menschenhier in ihrer Verantwortung für das soziale Miteinander ansprechen und hoffe, Ihnen die Angst vor Demenz minimieren zu können und damit das Tabu aufzubrechen.16.06.2009
Nachrichten aus den Ortsteilen der Gemeinde Fuldabrück zum Thema 'Pflegebedürftige, ältere Menschen - speziell Demenz im Alter'
http://www.fuldabrueck.de/index.php?option=com_content&view=article&id=112:altenpflegeheim-wird-gebaut&catid=155:altenpflegeheim&Itemid=308
Altenpflegeheim wird gebaut
Altenpflegeheim wird gebaut
Im Ortsteil Dörnhagen wird demnächst ein Altenpflegeheim errichtet. Das Gebäude wird im August 2008 begonnen und Mitte 2009 bezugsfertig sein.
Das neue Altenpflegeheim wird Wohneinheiten für insgesamt 44 Bewohner umfassen.Hinzu kommen noch je 4 Plätze für
Im Ortsteil Dörnhagen wird demnächst ein Altenpflegeheim errichtet. Das Gebäude wird im August 2008 begonnen und Mitte 2009 bezugsfertig sein.
Das neue Altenpflegeheim wird Wohneinheiten für insgesamt 44 Bewohner umfassen.Hinzu kommen noch je 4 Plätze für die Tages- und Kurzzeitpflege. In dem Haus wird es vier so genannte 'betreute Hausgemeinschaften' geben. Die Bewohnerinnen und Bewohner leben dort tagsüber gemeinsam in einem großen Raum mit Küche, die jeweils von einer/einem Tagesbetreuer geführt wird. Die Menschen können an den Verrichtungen des täglichen Lebens teilnehmen und z. B. bei der Zubereitung des Essens, dem Spülen des Geschirrs ....."
Gemeindewesenorientierte Seniorenarbeit
Quelle: http://www.kda.de
Gemeinwesenorientierte Seniorenarbeit befasst sich mit der aktiven Ausgestaltung der Lebensphase Alter.
Freizeit-, Kultur-, Bildungs- und Beratungsangebote sowie Wohnformen für ältere Menschen und darüber hinaus Möglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement und der Partizipation sind die Bausteine einer gemeinwesenorientierten Seniorenarbeit.
Das KDA will mit Hilfe von internetbasierten Fortbildungseinheiten einen Beitrag zur Professionalisierung und Vernetzung in der Seniorenarbeit leisten.
Projekte
Forum Seniorenarbeit NRW
Netzwerkbildung NAIS
Soziales Neu Gestalten (abgeschlossen)
SeniorenOnline (abgeschlossen)
Beratungsangebote
Kommunale Altenhilfeplanung
Interkommunale Netzwerke
Veranstaltungen
Workshop "Öffentlichkeitsarbeit für Seniorinnen und Senioren als kommunale Aufgabe"