Richtfest am Awo-Altenzentrum
In Dörnhagen entstehen 48 Pflegeplätze
Fuldabrück. Nach leichten Verzögerungen wegen des langen Winters ist das neue Awo-Altenzentrum in Dörnhagen im Rohbau fertig. Das Gebäude, dessen Fertigstellung eigentlich für den Sommer geplant war, soll nun im Oktober fertig werden und dann Platz für 48 Bewohner bieten, sagte Michael Schmidt, Geschäftsführer der Awo Nordhessen.
Zum Richtfest waren neben zahlreichen Handwerkern auch der Fuldabrücker Bürgermeister Dieter Lengeman, Vertreter der Awo, der Baugesellschaft PR Bau + Boden und des Bauherrn, der Kommunalen Versorgungskasse Kurhessen-Waldeck (KVK), erschienen.
In dem Altenzentrum sollen die Bewohner in vier familiären Hausgemeinschaften zusammenleben. Jede der Wohneinheiten verfügt über eine große Wohnküche, an die die Zimmer samt eigenem Bad angrenzen. Neben dem Pflegepersonal soll es auch Alltagsbetreuer geben, die beispielsweise mit den Bewohnern kochen.
Im Mittelteil des Gebäudes wird eine Begegnungsstätte eingerichtet, die der Gemeinde Fuldabrück und Besuchern aus Vereinen, Verbänden und Kirchengemeinden offen stehen soll. "Von diesem Konzept waren wir innerhalb kürzester Zeit so überzeugt, dass wir nur noch so bauen. Dieses Haus ist bereits das vierte dieser Art." Bei der Einrichtung des Gebäudes werde man auch auf regionale Besonderheiten eingehen, sagte der Awo-Bauingenieur Gerald Nuss: "Die Bewohner sollen sich hier wie zuhause fühlen, deshalb gibt es kein Haus von der Stange."
Für den Bau des Altenzentrums wurden keine öffentlichen Gelder verwendet. Die Baukosten von 3,8 Millionen Euro trägt die KVK. Nach dem Richtspruch und dem erfolgreichen Zerschlagen des Glases lud der Bauherr in die Landbrauerei Dörnhagen ein. Information und Anmeldung: Awo Nordhessen GmbH, Wilhelmshöher Allee 32a, 34117 Kassel, Tel. 0561/5077-0
Von Diana Rissmann
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