Samstag, 27. März 2010

Am 27- und 28.März 2010 öffnet das Haus seine Türen für die Öffentlichkeit

zwei Tagen der offenen Tür stellt sich die neue Einrichtung am Wochenende der Öffentlichkeit vor. 3,8 Millionen Euro kostete das schmucke Seniorenheim mit 48 Plätzen.
Endlich fertig: 
Das Awo-Altenzentrum Fuldabrück in Dörnhagen kann bezogen werden. Am 
Wochenende wird die neue Einrichtung erstmals der Öffentlichkeit 
vorgestellt. Die Bauarbeiter Fahrettin Taskvan (von links), Devrim Tepe 
und Ferruh Sanal von der Firma Tesa-Bau arbeiteten in den vergangenen 
Tagen mit Hochdruck an der Fertigstellung der Außenanlagen. Fotos: 
Schindler
Endlich fertig: Das Awo-Altenzentrum Fuldabrück in Dörnhagen kann bezogen werden. Am Wochenende wird die neue Einrichtung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Bauarbeiter Fahrettin Taskvan (von links), Devrim Tepe und Ferruh Sanal von der Firma Tesa-Bau arbeiteten in den vergangenen Tagen mit Hochdruck an der Fertigstellung der Außenanlagen. Fotos: Schindler
Leitgedanke des Awo-Konzepts ist die Wahrung der Eigenständigkeit der Menschen, solange dies möglich ist. Die alten Menschen werden in vier Hausgemeinschaften in familienähnlichen Strukturen mit je zwölf Personen zusammenleben.
Sie alle haben ein eigenes Zimmer mit Dusche und Toilette. Paare können auch zwei Zimmer plus ein Bad als eine kleine Wohnung gemeinsam nutzen.
Zentraler Ort jeder Gemeinschaft ist die 60 Quadratmeter große Wohnküche. Hier spielt sich das gemeinsame Leben ab; hier wird gekocht und gespielt, geschnuddelt und einander vorgelesen. Eine besonders ausgebildete Alltagsbegleiterin bereitet hier die Mahlzeiten zu und ist auch sonst präsent.
Wer möchte, kann beim Kochen mithelfen. So sollen die Menschen, auch wenn sie an Demenz leiden, in den Alltag eingebunden werden. Den Speiseplan bestimmen die Bewohner selbst.
Am 1. April werden die ersten acht Bewohner einziehen, zum 15. April soll die erste Hausgemeinschaft komplett sein. Doch noch arbeiten die Handwerker auf Hochtouren. Die letzten Leitungen werden gelegt, der Parkplatz vor dem Haus wird gepflastert, die Inneneinrichtung vervollständigt.
Eigentlich wollte die Kaufunger Baugesellschaft PR Bau und Boden das Altenzentrum viel früher fertiggestellt haben. Doch die Finanzkrise machte einen Strich durch die Rechnung. Erst als die Kommunale Versorgungskasse Kurhessen-Waldeck (KVK) die Finanzierung sicherte, konnte mit den Arbeiten begonnen werden. Zwei strenge Winter sorgten für weitere Verzögerungen.
Doch das ist Schnee von gestern, die Awo blickt zufrieden nach vorn. Der Bedarf für das Altenzentrum sei vorhanden, sagt Michael Schmidt, Geschäftsführer der Awo Nordhessen: „Die Menschen warten auf die Eröffnung.“ Viele Interessenten hätten sich bereits gemeldet. Die Einrichtung ist vornehmlich für Menschen aus Fuldabrück bestimmt. Freie Plätze können auch anderweitig vergeben werden. HINTERGRUND
KOSTEN
PROGRAMM
Informationen und Kontakt: Wer sich für einen Wohnplatz oder für einen Arbeitsplatz im Altenzentrum interessiert, kann sich an die Awo wenden: Tel. 05 61/9 49 60 (Altenzentrum Baunatal), im Internet: www.awo-nordhessen.de
Von Holger Schindler

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